Fake it! Um besser auszusehen, erfolgreicher zu sein und im sozialen Netz möglichst gut dazustehen, wird heute am realen und virtuellen Ich geschraubt was das Zeug hält. Dies nimmt teils abstruse Ausmaße an. Zum Video.

Die Irrungen und Wirrungen der unterschiedlichsten Lebenswege gleichen einer Odyssey. Logisch, auch wir wollen viele Menschen erreichen. Auch wir wollen für das was wir tun, "geliebt" werden und begeben uns ins soziale Netz der Eitelkeiten. Aber muss ich deshalb tausend Posen fotografieren, um schließlich eine – nachträglich bearbeitet – idealisiert und unecht auf Instagram zu posten? Was täusche ich vor? Wer bin ich denn, das ich mir selbst nicht mehr vertraue. Bin ich so uninteressant und langweilig? Bin ich so hässlich? Lasse ich mich in meinen Entscheidungen nur durch andere leiten und pendele bildlich gesprochen zwischen Scylla und Charybdis, den mythischen Seeungeheuern die mir beide keine guten Ratgeber sind.

Wir haben unsere Gedanken dazu in Bilder gepackt. No faking! No complaining! No hue and cry!